Für ein gutes Ergebnis ist nicht nur die Pulverbeschichtung selbst wichtig, sondern auch die richtige Vorbereitung des Werkstücks.
Schweißnähte und andere sichtbare Flächen sollten im Idealfall in der finalen Phase mit einer Fächerscheibe fein nachgeschliffen werden. Grobe Schleifspuren können unter der Pulverbeschichtung sichtbar bleiben. Die Pulverbeschichtung gleicht den Untergrund nur begrenzt aus und kopiert die Oberfläche relativ genau.
Bei Schweißnähten sollte man Poren und innere Verunreinigungen möglichst vermeiden. Beim Einbrennen der Pulverbeschichtung können Fett, Feuchtigkeit oder andere Rückstände aus dem Material austreten und die lokale Qualität oder den Farbton beeinflussen.
Eine geeignete Konstruktion ist für eine gute Beschichtung sehr wichtig. Innenräume, tiefe Ecken und verdeckte Bereiche lassen sich oft nicht in ausreichender Schichtstärke beschichten. Bei Schmiede- und Außenkonstruktionen empfehlen wir daher häufig eine Feuerverzinkung vor der Pulverbeschichtung.
Bei Konstruktionen für den Außenbereich ist es wichtig, alle Verbindungen möglichst so auszuführen, dass kein Wasser in Spalten oder Hohlräume eindringen kann. Pulverbeschichtung hat nur einen sehr geringen Verlauf und kann größere Spalten nicht einfach zulaufen lassen. Falls erforderlich, können problematische Stellen zusätzlich verspachtelt werden. Dieser Arbeitsaufwand wird je nach Umfang extra berechnet.
Große Öffnungen in Konstruktionen können beim Strahlen problematisch sein, weil größere Mengen Strahlmittel in die Hohlräume gelangen können. Deshalb ist es sinnvoll, unnötige Öffnungen vorab abzudecken oder so vorzubereiten, dass das Strahlmittel anschließend wieder ausgeschüttet werden kann.
Da wir Stahlstrahlmittel verwenden, kann im Inneren verbliebenes Strahlmittel bei späterem Kontakt mit Wasser korrodieren. Wir versuchen immer, das Strahlmittel so weit wie möglich zu entfernen, besonders bei verzinkten Konstruktionen.
Verzinkte Konstruktionen können wir ebenfalls pulverbeschichten. Wir empfehlen jedoch, der Verzinkerei vorab mitzuteilen, dass die Konstruktion anschließend pulverbeschichtet wird.
In der Verzinkerei sollte die Konstruktion idealerweise frei abkühlen. Wenn Sie wissen oder vermuten, dass die Konstruktion nach dem Verzinken gekühlt wurde, kann das Risiko von Blasenbildung durch ein Vorbrennen deutlich reduziert werden. Dieser Schritt ist jedoch zeit- und energieaufwendiger und erhöht den Preis der Beschichtung.
Eine falsch vorbereitete verzinkte Oberfläche kann später Blasen oder Lackfehler verursachen.
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